Premium Mainboard der Firma ASUS

Der optimale PC – Das Mainboard

Mainboard, Arbeitsspeicher und Prozessor bilden zusammen das Gehirn des Computers und müssen allen weiteren Komponenten eine solide Plattform bieten. Diese Bauteile sollten ausgewogen aufeinander abgestimmt werden da z.B. das beste Board mit der schwersten CPU keine Leistung bringen wird, wenn man es nur mit 1 GB Arbeitsspeicher ausstattet…

Aber nun zum Mainboard:

Premium Mainboard der Firma ASUS
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Wird auch gerne als „Motherboard“ bezeichnet, weil es alle Steckkarten des Systems aufnimmt, Prozessor und Arbeitsspeicher beheimatet und mittlerweile selbst über viele Komponenten wie Festplattencontroller, Schnittstellen, Audio- und Netzwerkfunktionen verfügt.

Es gibt drei große Firmen, die sich das Geschäft auf dem Premium Endanwendermarkt unter sich aufteilen: MSI, Asus und Gigabyte. Daneben gibt es noch die Hersteller ASRock, Biostar oder Foxconn, deren Boards aber eher in Internet PCs oder günstigen Office-Maschinen Verwendung finden.
Daneben gibt es noch Hersteller wie Tyan, die hauptsächlich Serverboards bauen. Die spielen für den Privatanwender aber keine Rolle, schon allein wegen der hohen Preise und speziellen Abmessungen, für die man besondere Servergehäuse braucht.

Je weiter sich die Preisspirale dreht, desto ausgefeiltere Technik und mehr zusätzliche Schnittstellen bekommt man spendiert. Schön kann man auf dem obigen Bild des Boards die Kupferleitungen der Heatpipe Kühlung von North- und Southbridge erkennen. Dieses angenehme Extra erspart den nervigen Mini-Lüfter, der ständig röchelt und meistens innerhalb eines Jahres hopps geht und fortan die wichtigen Controller Chips überhitzen lässt.

Es hat auch die Möglichkeit, zwei Grafikkarten zu stecken, und fast jede Schnittstelle, die zu der Zeit einigermaßen Hipp war, wurde verbaut. Dafür kostet ein Board der Oberklasse auch schnell 250 Euro. Für die sehr speziellen Gamer-Boards darf man dann noch tiefer in die Tasche greifen und bis zu 400 Euro bezahlen. Der Mehrpreis ist gewaltig und man sollte gut prüfen, ob die zusätzlichen Features eines solchen Boards die Anschaffung sinnvoll machen. Jedoch bieten Boards dieser Preisklasse in der Regel einen gehobenen Netzwerkcontroller, einen überragenden Soundchip und viele andere Extras, die man sonst alle für je 40 bis 80 Euro einzeln nachkaufen müsste.
Wer also wirklich alle Features nutzen kann, der kommt bei einem Board für 400 Euro günstiger weg als bei einem für 250 – auch wenn das jetzt etwas widersprüchlich klingt.

Man sollte sich aber immer im Klaren darüber sein, dass die wichtigste Schaltzentrale des Computers vielleicht nicht unbedingt der beste Punkt ist, um zu knausern. Preis/Leistung müssen halt stimmen. Und für die jeweilige Anwendung soll das Board passen:

  • Für Game-PCs braucht man ein Board, das mehrere Grafikkarten aufnehmen kann, gut mit den aktuellen CPUs umgeht und bessere Komponenten als der sonst übliche Standard verbaut hat.
  • Workstations brauchen neben soliden Komponenten vor allem viele Erweiterungssteckplätze. Gerade, wenn man neben der Grafikkarte noch einen RAID-Controller, eine Musiker-Soundkarte und eine Videocapture-Karte stecken möchte, reicht ein Mittelklasse-Board nicht mehr dafür aus.
  • Für Office-PCs und Internet-Maschinen nimmt man eine Platine aus der Mittelklasse mit einer onBoard Grafiklösung.
  • Home Theatre PCs haben meist eine kleinere Bauform. Das sind sehr spezielle Maschinen, für die es eigens eine Reihe von Mainboards abseits der bekannten Spezifikationen gibt. Solche Rechner sind eine Klasse für sich…

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